Tauchen auf Bali

Informationen für Abenteurer und Entdecker

Bali zählt heute, mit seinen malerischen Stränden und idyllischer Natur zu einer der schönsten Inseln der Welt. Doch nicht nur zum entspannen wird hier einiges geboten. Auch Abenteurer und Entdecker kommen, dank einer Vielzahl verschiedener Kulturen und historischer Denkmäler, voll auf ihre Kosten.

Malerischer Strand auf Bali
Tempelanlage auf Bali
Reisfelder gehören auf Bali zum Alltag

Die Insel bietet wundervolle Strände, eine großartige Kultur und jede Menge Abenteuer.

Bali ist eine von zwei Sunda-Inseln im Indischen Ozean, zwischen Java und Lombok und gehört seit 1949 zur Republik Indonesien. Diese besteht aus gleich drei Zeitzonen. Bali selbst, liegt in der zentralindonesischen Zeitzone und ist damit 7 (im Winter: 6) Stunden über der GMT. Die balinesische Hauptstadt heißt Denpasar und liegt im Süden der Insel. Gesprochen werden überwiegend balinesische Dialekte, in Touristengebieten ist jedoch auch Englisch sehr verbreitet. Bezahlt werden, kann mit Rupiah oder sogar immer öfter per Kreditkarte. Auch Internetcafés findet man auf Bali schon.

Kultur auf Bali
Arbeiten auf den Reisfeldern
Reisernte auf Bali

Auf Bali werden überwiegend balinesische Dialekte gesprochen. Bezahlt werden kann mit Rupiah oder immer öfter auch mit Kreditkarte.

Mit 5.600 qkm zwar recht klein, bietet Bali seinen Besuchern jedoch eine große Vielfalt an Fauna und Flora. Ganze sechs Vegetationszonen kann man auf Bali finden. Über die Hälfte der Fläche auf Bali besteht aus Bergen vulkanischen Ursprungs. Der größte Vulkan der Insel, mit über 3.000 Höhenmetern, ist der  „Gunung Agung“, was auf Deutsch so viel heißt wie: „Großer Berg“. Sein letzter Ausbruch fand im Jahre 1963 statt. Besonders sehenswert sind außerdem die riesigen Reisfelder und Palmen der Insel. Das Klima ist geprägt durch den Monsunregen, der meist von November bis März fällt und der Trockenzeit von April bis Oktober, in der die Temperatur zwischen 25 und 30 Grad Celcius liegt.

Die Tierwelt der Insel bietet eine große Vielfalt an Affen, Schlangen und Echsen. Eine Besonderheit der Insel sind der Balistare - eine Vogelart, die es nur im balinesischen Nationalpark gibt.

Vegetation auf Bali
Viele verschiedene Affenarten sind hier heimisch
Lotusblüte

Die Pflanzen- und Tierwelt auf Bali ist sehr abwechslungsreich und vielfältig.

Nicht nur über Wasser gibt es einiges zu sehen. Auch Unterwasser ist Bali berühmt für seine wunderschönen Tauchgebiete und spektakulären Tauchplätze. Die Diving Centers sind hier mit gleich 4 Tauchbasen vertreten.

Das Pondok Sari Resorts (Link), sowie das Matahari Beach Resorts und Spa (Link) liegen an der touristisch noch wenig erschlossenen Nordwest-Küste Balis direkt an einem feinsandigen Lavastrand bei Pemuteran. An der Nord-Ostküste Balis, versteckt hinter Kokosnuss- und Orangenplantagen, liegt das Alam Anda Dive and Spa Resorts (Link). Das jüngste der vier Hotels, das Siddharta Dive Resorts und Spa (Link), liegt ebenfalls an der Nord-Ostküste Balis, in der kleinen Ortschaft Kubu.

Tauchbasen auf Bali - Pondok Sari
Tauchbasen auf Bali - Matahari
Tauchbasen auf Bali - Alam Anda

Die Diving Centers sind auf Bali mit 4 Tauchbasen vertreten.

Egal ob Anfänger oder Profi-Taucher, hier kommt jeder voll auf seine Kosten. In Menjangan lassen sich atemberaubende Korallenriffe bestaunen. Beim Steilwandtauchen in Nusa Penida trifft man oft auf Mondfische und Haie. Im Osten Balis sollte man sich das Wracktauchen in Tulamben auf keinen Fall entgehen lassen. Ein besonderes Highlight für Taucher ist die Secret Bay im Westen Balis. Hier wird das sogenannte Schlammtauchen angeboten.

Tauchplätze - Nusa Menjangan
Tauchplätze - Wracktauchen in Tulamben
Tauchplätze - Nusa Penida

Tauchen auf Bali bietet zahlreiche Möglichkeiten und atemberaubende Tauchplätze.

Die circa 3 Millionen starke Bevölkerung, besteht vorwiegend aus Balinesen, die größtenteils dem Hinduismus angehören. Die Religion ist ein wichtiger Bestandteil im Leben der Menschen, die sie ihr ganzes Leben lang begleitet. Jede hinduistische Gesellschaft besitzt 3 Tempel, ja sogar jedes Haus oder jede Lebensgemeinschaft, hat ihren eigenen Tempel. Darum wird Bali auch oft „Insel der Tausend Tempel“ genannt. Die Besichtigung einer Tempelanlage auf Bali zählt zu den Highlights eines Bali-Urlaubes. Hier sollte man sich jedoch den landestypischen Gegebenheiten anpassen und einen Sarong – eine Art langer Wickelrock - tragen. Auch die religiös angehauchten typisch balinesischen Tänze sollte man sich bei einem Bali-Urlaub nicht entgehen lassen. Sie erzählen meist kleine Geschichten und werden ausschließlich von Frauen getanzt.

Tempelanlage auf Bali
Religiöse Zeremonie
Balinesische Tanzaufführung

Die Religion begleitet die Menschen auf Bali ihr ganzes Leben über. Sehenswert sind die typisch balinesischen Tänze.

Das Grundnahrungsmittel auf Bali ist Reis. Dazu werden kleine Portionen Schweinefleisch, Fisch, Ziegenfleisch oder auch Schnecken serviert. Zu Festtagen oder als Opfermahl ist Ente unverzichtbar. Das traditionelle balinesische Essen ist oft stark gewürzt und sehr scharf. 

Bali ist außerdem bekannt für seine Handwerkswaren. Bei Silber-Schmuckstücken oder Korbflechtereien beweisen die Balinesen ebenso großes Geschick, wie beim Zeichnen und Malen. Urlauber sollten unbedingt eine der zahlreichen balinesischen Galerien besuchen, in denen sich die unterschiedlichesten Gemälde bestaunen und auch kaufen lassen.

Holzschnitzereien sind typisch für Bali
Typisch balinesisches Essen
Kleine balinesische Gallerie

Bali ist bekannt für seine Handwerkswaren, wie Silber-Schmuck oder Gemälde. Das Essen ist typischerweise gut gewürzt und meist scharf.